Der Verein



Training & Trainingspokal

Unser offizielles Training findet in der Saison an jedem Mittwoch statt. Aber auch an jedem anderen Tag trifft man zahlreiche Vereinsmitglieder am Platz an, die für jedwede Fragen natürlich immer gerne zur Verfügung stehen.
Unser vereinsinterner Trainingspokal kann an jedem Wochentag gespielt werden. Er beginnt im April und endet im Oktober. Um in die Wertung zu gelangen, müssen mindestens 20 Ergebnisse (1 Ergebnis = 3 Runden) erreicht werden. Mit jedem weiteren Ergebnis kann ein schlechteres gestrichen werden. Sieger ist der Teilnehmer mit dem tiefsten Schnitt.
Bremer Stadtmusikanten

HMC-Cup und Vereinsmeisterschaften

Darüber hinaus finden jährlich sowohl unser HMC-Cup (hier wird im KO-System Mann gegen Mann gespielt) und unsere Vereinsmeisterschaften im normalen Turnier-Modus statt. Beim an beide Turniere anschließenden Grillen entsteht immer eine riesige Gaudi - das MUSS man erlebt haben.

Geschichtliches

Vereinsgründung

Am 6. Juni 1969 gründete eine Splittergruppe des BGC Neuss (Reuschenberg) einen neuen Miniaturgolfverein; dies war der MGC Eintracht Neuss. Die Gründungsmitglieder, es waren vierzehn an der Zahl, hießen Wilfried Asbeck, Wolfgang und Karl Bünger, Barbara Dingel, Gerd Gärtner, Mary Klaus, Gerda und Gerhard Mühlenbeck, Günter Pawlowski, Ursula Robertz, Heinz Schrick, Wolfgang Schroers, Giovanni Soja und Georg Studzinski. Spielort war die Miniaturgolfbahn in Neuss-Gnadental, neben dem Hotel - Restaurant Marienhof.

Das erste Meisterschaftsspiel in der Landesliga West wurde zwischen Eintracht 1(Asbeck, Studzinski, Soja, Mühlenbeck , Gärtner) und Eintracht 2 (K.Bünger, W.Bünger, Rösler, Schrick, Schlickmann) ausgetragen. Bester Spieler war Georg Studzinski mit 85 Schlag. Anmerkung: Mary Klaus ist die Schwester des legendären "POTTER", Peter Klaus, der beim HMC seine Karriere begann.

Die Geburt des HMC

Nach der Winterpause der laufenden Saison 1969/70 wurde in Holzheim ein "eigener" Platz mit vereinten Kräften aufgebaut. Eigentümer war der langjährige Vorsitzende bzw. Sportwart und spätere Ehrenvorsitzende Gerhard Mühlenbeck.
Logo des HMC Holzheim
Die offizielle Eröffnung des neuen Heimplatzes war am 7./8. Juni 1970, ein weiteres Jahr später wurde der Vereinsname von MGC Eintracht Neuss in HMC Holzheim geändert. Als sei dies ein Signal gewesen, ging es nun fortan bergauf.
Durch ausgezeichnete Jugendarbeit konnte man in den folgenden Jahren nicht nur im Landesverband, sondern auch auf Bundesebene auf sich aufmerksam machen. Mit den Jugendlichen als kommende Leistungsträger schaffte man in der Saison 1974/75 den ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Verbandsliga. (Zur damaligen Zeit gab es nur drei Ligen; Landesliga, Verbandsliga, Oberliga)

Schon zwei Jahre später konnte man erneut jubeln, mit Franz-Josef Reinartz, Gerd Gärtner, Gerhard Mühlenbeck, Peter Klaus, Dietmar Schmatka und Wilfried Vitt gelang der Sprung in die höchste Liga. Dort spielte man sich langsam an die Spitzenvereine in NRW heran und bestand mehrere Jahre, bevor man durch die Einführung der zweigleisigen Bundesliga "zweitklassig" wurde.

Im Jahre 1981 fand das erste eigene Turnier statt. Hier hatten die Vereinsmitglieder einen solchen Erfolg, der kaum wiederholt werden kann. Obwohl hochrangige Spitzenteams bzw. Spitzenspieler aus der Bundesliga und dem Ausland starteten, gingen nahezu alle vorderen Plätze an die Akteure des HMC. 1982 zwangen gesundheitliche und private Gründe Gerhard Mühlenbeck, die Anlage zu verkaufen. Das er damit dem HMC nicht nur die "Heimfestung" nahm, sondern zusätzlich in ein tiefes Tal stieß, konnte er nicht ahnen.

Der zweite Platzwechsel

Mit Hans Prescher bekam der Verein einen neuen Spitzenspieler, Vorsitzenden und Finanzier für die notwendige Miniaturgolfanlage, die man in Kürze am Neusser Nordpark errichtete. Der Vereinsname musste in HMC Neuss geändert werden. Querelen, der neue Platz und die nur leicht durch neue Mitglieder kompensierten Abgänge führten dazu, dass die erste Mannschaft abstieg. Am Ende der Saison trennte man sich von Hans Prescher und wechselte zum Südpark in Reuschenberg. Hier, wo einst der Stein ins Rollen kam, versuchte man einen Neubeginn. Der ehemalige BGC Neuss existierte zu dieser Zeit schon einige Jahre nicht mehr.

Neuanfang auf der vierten Heimbahn

Unter der neuen Platzbesitzerin Ursula Piel entwickelte sich ein neues Wir-Gefühl. Im ersten Jahr (Saison 1983/84) musste die Mannschaft zwar nochmals absteigen, doch in den folgenden Jahren konnte man auch diese Anlage zur "Festung" ausbauen. 1989 war es dann soweit; nach einer sehr guten Saisonleistung stieg die Erstvertretung wieder in die Verbandsliga auf. Nahezu parallel zur Aufstiegsfeier bekam der Platz einen neuen Besitzer, der dem Verein in der Folgezeit noch einige Probleme bereitete.

Doch zunächst startete man in die neue Saison 1989/90 mit dem erneuten Ziel des Wiederaufstieges, das man aber knapp verfehlte.

Fusion mit dem 1. MGC Kaarst-Büttgen im Jahre 1990

Am 12. Juni 1990, wenige Wochen nach Saisonende, fusionierte der Verein mit dem Lokalrivalen aus Büttgen (1. MGC Kaarst-Büttgen 1977 e.V.), der seit 1981 in der Oberliga spielte. Diese sicherlich für Büttgen schwerwiegende Entscheidung wurde wegen rückläufiger Mitgliederzahlen und sportlicher Kriterien erwogen, denn nun konnte eine stärkere Oberligamannschaft gestellt werden.
Wappen MGC Kaarst-Büttgen

Nach insgesamt 13 Jahren Spielbetrieb auf der Anlage in Reuschenberg und langer Suche nach einer Möglichkeit, eine vereinseigene Miniaturgolfanlage betreiben zu können, gelang dieses dadurch, dass die Stadt Kaarst dem Verein am 3. September 1996 die Anlage hinter dem Hallenbad in Kaarst-Büttgen verpachtete.

Ein Neubeginn in eigener Regie auf der fünften Heimanlage

Die ehemalige Heimanlage des MGC Kaarst-Büttgen hatte zuvor etwa 2 1/2 Jahre brach gelegen und war buchstäblich zur "Wildnis" mutiert. Die Vereinsmitglieder versetzten die Anlage durch viel Engagement wieder in einen spielfähigen, den Turnierregeln entsprechenden Zustand.
Logo des HMC Büttgen
Bereits im Frühjahr 1997 konnte der Spielbetrieb in Büttgen fortgesetzt werden, parallel dazu wurde der Vereinsname in H.M.C. Büttgen geändert. Anders als bei den letzten beiden "Wechseln" der Heimanlage konnten beide Mannschaften die Liga halten und wussten sich in ihren Heimspielen zu behaupten.
In den folgenden Jahren wurden reichlich Änderungen und Verschönerungen an der Anlage vorgenommen. Neue Mitglieder gaben dem HMC neue Impulse, so dass man mit Beginn der Saison 2006 drei Teams und eine Jugendmannschaft stellen konnte. Sportlich schaffte man nach einigem Auf und Ab mit dem Gewinn der Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2007 den Aufstieg in die NBV-Liga, dem Sprungbrett zu höheren Regionen.

Ein wahres Hoch erlebte der Verein im Jahre 2010, in dem alle drei Teams den Aufstieg schafften und für die neue Saison eine vierte Mannschaft gemeldet wurde.

 
 

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